Feb 042011
 

Quelle: GTÜ/auto-reporter.net

Der überstürzte Kauf eines älteren Fahrzeugs ist nie zu empfehlen. Besondere Vorsicht sollte man bei Oldtimern walten lassen, da diese Liebhaberautos andere Schwachstellen haben als übliche Gebrauchte. Vom ADAC wurden einige Tipps zusammengestellt, die es beim Oldtimerkauf zu beachten gilt:

Alle Eintragungen in den Fahrzeugpapieren müssen überprüft werden. Immer nach dem Kfz-Brief fragen! Man sollte sich vom Verkäufer alle Unterlagen des Wunschautos aushändigen lassen; dazu gehören zum Beispiel auch Reparaturrechnungen, Scheckheft, Zulassung und Versicherungspapiere.

Unbedingt von Profis beraten lassen, denn der Kauf von Oldtimern über die Zeitung oder via Internet birgt Risiken. Kompetent sind zum Beispiel Experten der Markenklubs, die auf bestimmte Typen und Hersteller spezialisiert sind und seriöse Händler empfehlen können. Außerdem sind den Klubs typische Schwächen der historischen Fahrzeuge bekannt . Unter dem Dach des ADAC befinden sich mehr als 300 solcher Organisationen (www.adac.de/oldtimer.de).

Niemals ist auf eine Probefahrt zu verzichten! Besonderes Augenmerk ist dabei auf Lenkung und Bremsen zu legen. Im Internet findet man eine komplette Checkliste.

Bei der Kaufabwicklung empfiehlt sich ein Kaufvertrag für Oldtimer, wie ihn auch der ADAC anbietet. Vor dem Kauf des Lieblingsmodells sind die laufenden Kosten sowie Rücklagen für Reparaturen einzuplanen. (auto-reporter.net/sr)