Feb 042011
 
Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V. in Bonn gab kürzlich die unten stehende Pressemeldung heraus. Liest man sich die Meldung durch, können sich  Oldtimer-Fans glücklich schätzen, dass Oldtimer und Youngtimer in der Regel weniger gefährlich zu bearbeiten sind. Do-it-yourself-Akteure beim Auto scheinen aber aufgrund der Komplexität moderner Bauweisen ein austerbende Art zu sein. Oder wie ist die Meinung der Oldtimer-Experten? Hier die zitierte Pressemeldung: Bonn. Jedem ist klar, dass unsachgemäße Arbeiten an Bremsen oder der Lenkung verheerende Unfälle nach sich ziehen können. Doch auch von Auto-Reparaturen sollten Laien lieber die Finger lassen und die Arbeiten den Fachleuten überlassen. Wer dennoch die Zündkerzen selbst wechselt, sollte bedenken: Moderne Zündanlagen verwenden Spannungen von vielen Zehntausend Volt. Ähnliche Hochspannungen benötigen auch die Lampen des Xenon-Lichts zum Zünden. Das Herumwackeln an einem falsch angeschlossenen Stecker bei eingeschaltetem Licht ist vergleichbar genauso gewagt wie die Berührung einer Strom führenden Leitung im Haus. Selbst die nur mit zwölf Volt arbeitenden Halogenlampen sind manchmal nicht ungefährlich. Die Fachleute in den Kfz-Meisterbetrieben tragen daher beim Wechsel eine Schutzbrille. Die Lichtquellen stehen nämlich unter hohem Druck - bis zu 15 Bar. Ist der Glaskolben beispielsweise bei einer durchgebrannten Lampe geschwächt, können schon eine ungeschickte Berührung Glassplitter herumfliegen. Die von der Spannung her ungefährliche Autobatterie kann bei einem Kurzschluss kochen und Schwefelsäure verspritzen. Das kann den Bastlern allzu leicht passieren, wenn sie gedankenverloren ein Werkzeug aus Metall so auf den Stromspender legen, dass es die Pole berührt. Den Profis wissen: Werkzeug wird nicht im Motorraum abgelegt. „Dann lasse ich eben die Finger vom Elektrischen und mache nur einfache Dinge wie den Ölwechsel“, mag jetzt vielleicht so mancher denken. Auch hier gilt: Lieber das Fahrzeug in den Meisterbetrieb bringen. In der Fachwerkstatt kriecht kein Mitarbeiter unter ein Auto, das nur mit einem Wagenheber für den Radwechsel gesichert ist. Eine weitere unterschätzte Gefahr ist das Öl, das beim Ablassen aus Motor oder Getriebe schießt. Zum einen ist es so heiß, dass es schwere Verbrennungen verursachen kann. Außerdem entsorgen die Kfz-Meisterbetriebe das Altöl umweltgerecht und sicher. Selbst wer sich nur über den Motorraum beugt und die Finger vom Innenraum lässt, lebt nicht gänzlich ungefährlich. Elektrische Kühlerlüfter laufen mitunter von selbst an, um einen nachheizenden Motor noch ein wenig abzukühlen. Sind dann eine Krawatte, Kleidungsteile oder längere Haare in seinem Einzugsbereich, kann das üble Folgen haben. Wer sein Auto zur Wartung und Reparatur in den Kfz-Betrieb bringt, fährt also nicht nur sicherer, sondern er spart sich auch viel Ungemach.
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